Acker und Arbeit

In unserem ziemlich wilden Blumenacker steckt ein vielfältiges Leben. Hier zeigen wir euch, wie wir arbeiten.

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Pflügen

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Wir bereiten das Feld das erste Mal vor. Bei der Übernahme der Fläche haben wir einmal mit einer Fräse den Boden gelockert. Ab jetzt arbeiten wir in reiner Handarbeit und erforschen die No-Dig-Methode, in der der Boden nicht mehr umgewälzt wird und seine Eigenfunktionen entwickeln kann.

Vorziehen der Pflänzchen

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Alle einjährigen Blumen ziehen wir selbst vor. Wir nutzen dafür nur die Wärme des Frühlings. Auch mit Stauden versuchen wir es dieses Jahr. Es gibt noch viel zu lernen für uns!

Wiesenansaat

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Teile der Fläche säen wir mit einer Blumenmischung an. Dies ist eine Experimentierfläche zur extensiven Bearbeitung.

Mulchen und Jäten

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Wir mulchen und jäten in rauen Mengen in Handarbeit und mit viel Geduld. Vieles von dem was bei uns wächst haben wir nicht ausgesät, nutzen es aber für unsere Sträuße. 3-4 hartnäckige und wuchernde Sorten wollen jedoch auch wir nicht haben. Diese entfernen wir alle 1-2 Wochen bis die Pflanzen, die wir wollen, groß genug sind und sich durchsetzten können.

Spätsommer

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Wir sammeln Samen für die nächste Aussaat, kartieren unsere Flächen, binden noch wunderschöne Sträuße und bereiten ein paar Felder für die Cool Flowers vor.

Sommerarbeiten

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Im Hochsommer versorgen wir die Pflanzen. Manche binden wir an, wir wässern wenn nötig, jäten immer weniger und pflanzen den  letzten Schwung Einjährige.

Herbstarbeiten

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Wir bereiten ein Beet für die Zwiebeln vor und sezten sie ein. Sie schlummern über den Winter unter 5-10 cm Erde. Wir pflanzen Stauden und säen Coolflowers aus.

Ernten

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Eine der schönsten Arbeiten ist natürlich das Ernten der wunderschönen Blumen. Wir nehmen nur das, was wir wirklich brauchen und verwenden alles. Es gibt keine Reste. Unser Acker hat einen breiten Rand. Hier wachsen Gräser, Kräuter, Obstbäume, Sträucher und Stauden von unserer Vorgängerin. Dies nutzen wir für unsere Sträuße.

Winter

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Im Winter lassen wir dem Garten seine Ruhe. Der Boden kann sich erholen und wir auch. Wir planen die nächste Saison: was war gut, wovon soll es mehr geben, wovon weniger. Einige Wintersträuße liefern wir aus.